Anatomie der Hundepfote

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Falls sich Ihr Vierbeiner an der Pfote verletzt, dann kann es hilfreich sein, wenn Ihnen der Aufbau der Hundepfote bekannt ist. Diese ist bei jedem Hund gleich, egal ob es sich um einen großen oder einen kleinen Hund handelt. Die Anatomie der Pfote ist umfangreich, denn Ihr Vierbeiner läuft auf sehr vielen kleinen Knochen und Muskeln.

Hundepfote im Überblick

Wenn Sie sich die Hundepfoten einmal genauer anschauen, werden Sie sehen, dass diese nicht alle gleich groß sind. Die Vorderpfoten sind etwas größer als die Hinteren, da der Hund damit die größere Last tragen muss.
Jede Hundepfote besteht aus fünf Zehen und vier Fußwurzelballen. Das sind die kleineren Balle, die an der Pfotenspitze sitzen. Der größere Ballen in der Pfotenmitte ist der Sohlenballen. Der kleine Ballen an der Rückseite wird Zehenballen genannt.
Die Ballen der Vorderpfoten beim Hund werden Karpalballen, die an den Hinterläufen Tarsalballen genannt. Die Afterkralle ist die fünfte Kralle, die Ihr Hund an den Hinterläufen hat. An den
Vorderläufen hat er keine Afterkrallen.

Anatomie der Hundepfoten

Die Anatomie der Pfoten ist sehr umfassend. Ihr Hund hat in den vorderen Pfoten 32 Knochen, 25 Muskeln und 85 Ligamente, die auch als Bänder bekannt sind.
Die Haut, die Ihr Hund zwischen den Ballen hat, nennt sich Zwischenzehenhaut. Wenn Sie seine Krallen ein wenig auseinanderziehen, dann können Sie diese Haut sehr gut erkennen.
Die Krallen sind im sogenannten Krallenbett eingebettet. Das können Sie sehr gut sehen, wenn Sie eine Kralle zwischen zwei Finger nehmen, und das Fell hochschieben. Von dort aus beginnt auch der knöcherne Teil der Hundepfote.
In jeder Kralle befindet sich ein Blutgefäß. Werden die Krallen zu kurz geschnitten, dann kann eines dieser Gefäße verletzt werden, und das Tier blutet aus der Kralle.

Hundepfoten richtig pflegen

Nicht nur die Anatomie ist umfassend, sondern auch die Pflege der Pfoten. Sie sollten diese regelmäßig kontrollieren und die Krallen immer möglichst kurz halten. Das gelingt Ihnen mit einer Krallenschere oder einer Krallenfeile. Sie können die Krallen aber auch beim Tierarzt kürzen lassen, wenn Sie sich das selbst nicht zutrauen. Besonders bei dunklen Krallen, wo die Blutgefäße nicht zu erkennen sind, können Sie schnell zu viel kürzen.
Damit die Ballen immer schön gepflegt sind, können Sie diese mit einem speziellen Pfotenbalsam einreiben. Fetten Sie dabei auch die Zehenzwischenhaut gründlich ein. Um wunden Stellen vorzubeugen, sollten Sie nasse Hundepfoten immer gut abtrocknen.
Langes Fell zwischen den Pfoten kann im Winter der Auslöser für Beschwerden sein, denn hier kann sich Schnee sammeln und dann vereisen.




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