Rohasche im Hundefutter – Inhaltsstoffe

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Die Rohasche im Hundefutter ist kein besonderer Zusatzstoff, der das Hundefutter anreichert oder haltbar macht. Die Rohasche ist ein Endprodukt, das bei der Futterverbrennung übrig bleibt und auf der Verpackung als Rohasche deklariert wird. Der im Futter enthaltene Rohscheanteil sollte nicht zu hoch sein, denn Rohasche ist kein tatsächlicher, sondern nur ein theoretischer, Futteranteil.

Rohasche - ein theoretischer Futteranteil

Der Gehalt an Rohasche im Hundefutter entsteht erst dann, wenn eine gewisse Menge des Futters in einem speziellen Ofen verbrannt wird. Der Anteil, der nach dem Verbrennen übrig bleibt, also die Asche des Futters, macht den Rohascheanteil im Hundefutter aus.

Rohasche entsteht meist durch Stoffe die reichlich Eiweiß enthalten und natürlich auch durch enthaltene Knochen. Oft wird Hundefutter, das einen hohen Anteil an Rohasche hat, als minderwertig bezeichnet. Das ist aber nur zum Teil richtig, da Hunde von Natur aus, und wenn die Tiere in freier Wildbahn leben würden, auch viele Knochen zu sich nehmen würden.

Hunde, die auf sich selbst gestellt wären, nehmen mit der natürlichen Nahrung reichlich Knochen zu sich. Würde sich Ihr Hund selbst ernähren müssen, dann würde er nach dem Jagen das ganze Kaninchen fressen und nicht die Knochen oder das Fell übrig lassen. Daher kann Rohasche im Hundefutter durchaus positiv sein, wenn Sie immer die ganze Zusammensetzung von dem Futter beachten.

Rohproteine und Rohfasern im Hundefutter

Das Rohprotein im Hundefutter gibt den gesamten Gehalt an Eiweißhaltigen Stoffen im Hundefutter an. Dabei ist es für Sie nicht ersichtlich, ob das Eiweiß aus Knochen oder aus Muskelfleisch ist. Deswegen sollten Sie ein gutes Hundefutter nie nach nur einem Wert, sondern immer nach einer ausgeglichenen Zusammenstallung aussuchen.

Rohfasern im Hundefutter sind pflanzliche Stoffe, die Ihr Hund so nicht verdauen kann. Deswegen kann ein Futter mit einem hohen Anteil an Rohfasern zum Beispiel gut sein, wenn Ihr Hund eine Diät machen muss. Rohfasern versorgen das Tier zudem mit Ballaststoffen.

Gutes Hundefutter sollte ausgewogen sein

Vergleichen Sie immer alle Stoffe die im Hundefutter enthalten sind. Es bringt Ihrem Hund nichts, wenn das ausgewählte Futter einen sehr hohen Fleischanteil hat, dafür aber auch viel Zucker enthält.

Schauen Sie sich die Zutatenliste genau an und achten Sie darauf, dass das Futter mit essentiellen Fettsäuren und auch Vitaminen angereichert ist. Am besten ist es, wenn auf der Zutatenliste nicht nur der Fleischanteil angegeben ist, sondern auch welches Fleisch verwendet wurde und in welcher Menge.

Lassen Sie fertiges Hundefutter, das Farbstoffe, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Zucker enthält, besser weg. Es gibt viele Hundefutter, die auf den ersten Blick zwar etwas teurer sind, sich dann aber doch als preiswerter herausstellen, da sie viel besser dosiert sind und der Hund von einer kleineren Futtermenge satt wird.

Die Rohasche ist also im Vergleich zu anderen Stoffen nur ein theoretischer Wert, und sollte daher niemals alleine als Anhaltspunkt gesehen werden.


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