Zecken richtig entfernen – so geht’s bei Hund und Katze


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Zecken halten sich nicht nur in hohem Gras auf, sondern auch bei Ihnen im Garten, im Wald, in Bäumen und in Büschen. Deswegen ist es wichtig, den Hund und auch Katzen mit Freigang vor diesen Blutsaugern zu schützen. Hat sich dennoch eine Zecke festgesaugt, dann sollte diese so schnell wie möglich entfernt werden.


Zecken entfernen – so geht’s mit dem Zeckenhaken
Der Zeckenhaken ist etwas einfacher zu handhaben wie eine Zeckenzange. Legen Sie das Fell an der Stelle, wo die Zecke sitzt, mit zwei Fingern etwas auseinander. Schieben Sie dann den Haken direkt unter der Zecke durch. Diese sitzt nun gut sichtbar und sicher auf dem Haken.
Ziehen Sie den Haken nur ein bisschen nach oben und drehen Sie ihn mehrmals in eine Richtung. Bei leichtem Zug löst sich die Zecke so schon meist nach zwei Drehungen, und kann anschließend sicher entsorgt werden. Sie müssen den Parasiten dabei noch nicht einmal mit der Hand berühren.

Zeckenzange zum entfernen
Die Zeckenzange hat am vorderen Ende zwei kleine Arme, die sich durch einen Schieber oder einen kleinen Knopf öffnen und schließen lassen. Legen Sie auch hier wieder das Fell auseinander, und öffnen Sie die Zeckenzange. Setzen Sie die kleinen Greifarme genau über der Zecke, unmittelbar bis auf die Haut, an. Schließen Sie die Zange, und lösen Sie die Zecke mit einem leichten Zug nach oben aus der Haut.

Zecken – drehen oder nicht?
Immer wieder wird abgeraten, Zecken zu drehen. Da Zecken aber keine Gewinde haben, ist es egal, ob Sie die Parasiten zum Entfernen drehen oder nicht. Sie brauchen also keine Angst haben, dass Sie den Blutsauger falsch herum drehen, und somit noch weiter in die haut bohren, denn wie gesagt, Zecken haben kein Gewinde. Das Einzige, was Sie mit dem Drehen bewirken, ist dass sich der Parasit in der haut ein wenig hin und her bewegt, wodurch er sich dann leichter entfernen lässt.

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