Krankheiten beim Hund erkennen

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Es gibt mehrere sichtbare Merkmale, an denen sich einige Krankheiten beim Hund erkennen lassen. Ganz besonders wichtig dabei sind die Augen, die Nase und das Gangbild des Tieres. Allerdings lassen sich nicht alle Tierkrankheiten mit bloßem Auge erkennen. Einige deutliche Auffälligkeiten können jedoch auch Laien feststellen.

Tierkrankheiten
Nicht alle Krankheiten sind dem Hund anzusehen. Es gibt aber einige wichtige Signale, an denen Sie sich orientieren können. Die Augen bei einem gesunden Hund sind klar und dürfen weder tränen noch verklebt sein. Hat das Tier klebrige Augen, kann dies auf eine Bindehautentzündung hinweisen. Die Ohren von einem gesunden Hund sollten sauber und frei von Ohrenschmalz oder dunklen Verkrustungen sein. Hält der Hund den Kopf schief oder schüttelt diesen häufig, kann das ein Anzeichen für eine große Ansammlung von Ohrenschmalz oder gar eine Ohrentzündung sein. Diese wird oft durch einen Milbenbefall hervorgerufen. 
 
Die Schleimhäute an den Augen und im Maul des Hundes sollten zart rosa und gut durchblutet aussehen. Sehr blasse Schleimhäute, die leicht weißlich aussehen, sind ein Anzeichen für eine mangelnde Blutversorgung. Bei sehr starkem Wurmbefall kann es unter anderem zu einem Blutverlust kommen, wodurch die Schleimhäute blass werden. Ein Wurmbefall kann schwere Folgeschäden haben, wenn er nicht rechtzeitig behandelt wird. Würmer können beim Hund starke Schäden an Leber und Darm verursachen und gehören unbedingt in tierärztliche Behandlung. Bei leichtem Druck auf die Maulschleimheit entsteht ein weißer Fleck, der sich nach dem Druck sofort wieder rosa färben sollte.

Auch am Gangbild des Hundes lassen sich einige Auffälligkeiten beobachten, falls das Tier nicht gesund ist. Das gesunde Tier hat einen gleichmäßigen, leicht pendelnden Gang. Humpelt oder lahmt der Hund, dann kann er sich einen Fremdkörper in die Pfote getreten haben oder hat vielleicht eine Muskelzerrung. Achten Sie besonders auf die Hinterläufe, wenn Sie sich das Gangbild anschauen, da dieses häufig bei einer Hüftgelenksdysplasie betroffen ist. 

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