Haarballen bei Katzen

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Die Bildung von Haarballen ist bei Katzen nicht ungewöhnlich. Bei jedem Putzen verschluckt die Katze Haare, die dann in Form von einem Haarballen hochgewürgt und ausgebrochen werden.

Wie Haarballen entstehen

Katzen sind reinliche Tiere. Jeden Tag verbringen sie viele Stunden mit der Fellpflege. Leben mehrere Katzen zusammen, dann putzen sich diese oft gegenseitig. Dabei bleiben an den winzigen hornigen Widerhaken der Zunge jedes mal einige der feinen Haare hängen. Die Katze kann sie nicht loswerden, und verschluckt sie. Für den Magen sind die Fellhaare jedoch unverdaulich. Daher sorgen die Bewegungen des Magens dafür, dass die Haare zu einem mehr oder weniger großen Ballen geformt werden. Ist der Haarballen groß genügt, würgt die Katze ihn hoch und bricht ihn aus.

Sind Haarballen schlimm?

Erst einmal nicht, denn sie gehören zum normalen Prozess dazu. Einige Katzen, ganz besonders Katzen mit langem Fell, produzieren in der Regel nicht nur mehr, sondern auch größere Haarballen. Ganz besonders viele Haare verschlucken die Tiere beim Fellwechsel. Katzen, die diese Haarballen nicht ausbrechen, können davon unter Umständen krank werden. Nach einer Zeit bildet sich eine harte Schicht um die Ballen, und die Ballen sammeln sich an der Darmwand. Diese harten Hartballen sind auch als Bezoarstein, bzw. Gastrolith bekannt. Eine geringe Menge an verschluckten Haaren scheiden die Tiere, ohne dass es der Besitzer merken muss, über den Kot aus. Größere Ansammlungen werden in der Regel erbrochen. Ist beides nicht der Fall, kann unter Umständen eine OP nötig werden.

Das Risiko von Haarballen verringern – Pflege und Pflanzen

Dass ihre Katze Fell verschluckt, können sie nicht verhindern. Sie können dem Tier aber helfen, indem Sie die Katze regelmäßig kämmen und bürsten. Das ist gerade dann wichtig, wenn die Katze im Fellwechsel ist. Langhaarkatzen sollten Sie zudem regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich kämmen.

Neben der Fellpflege können Sie ihrem Stubentiger auch mit Pflanzen oder speziellen Pasten helfen. Hilfreich dabei sind Pflanzenfasern. Diese ummanteln den Haarballen im Magen und helfen der Katzen, ihn hochzuwürgen und schließlich auszubrechen. Auch Malzpaste kann der Katze beim Hochwürgen helfen. Diese Paste hat eine spezielle Zusammensetzung, und kann dem Tier täglich als Leckerchen gegeben werden.



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